Mo. Feb 17th, 2020

Urlaub in der Natur – die Uckermark

Strasse in Weite

Strasse ins Weite

Pflasterstrasse in der Uckermark
Pflasterstrasse in der Uckermark

Die Uckermark liegt im äußersten Nordosten des Landes Brandenburg an der Grenze zur Republik Polen. Diese Region beheimatet einige der schönsten Naturreservate Deutschlands. Allein im Landkreis Uckermark gibt es 72 Naturschutzgebiete. Der Rückzug des Menschen aus der Wirtschaftsarmen Region entpuppt sich als großes Plus für die Natur. So ist der Nationalpark Unteres Odertal eines der größten Rastplätze für Kraniche bei ihrem Flug in den Süden.

Kraniche bei der Balz
Kraniche bei der Balz

Die dünn besiedelte Uckermark setzt sich aus über 400 Seen, zahlreichen Flussläufen und Mooren zusammen. Wer Natur und Ruhe sucht, hier findet man sie noch im Überfluss.

Am besten erkundet man die Uckermark mit dem Fahrrad. Denn nur so bekommt man den Blick für die verträumten Dörfer, Schlösser, schlichte Herrenhäuser und alten Kirchen in dieser märchenhaften Landschaft.

Verträumte Gutsdörfer und kleine Städtchen, Kopfsteinpflasterstraßen oder historische Stadtkerne sind Zeugen der Vergangenheit, die über Land und Leute berichten.

Wer nicht nur Natur möchte, quartiert sich in Nähe der kleinen Städte ein. Da wäre zum Beispiel Templin, das sich mit barocken Sehenswürdigkeiten bis hin zur mittelalterlichen Stadtmauer als das familienfreundliche Thermalsoleheilbad Deutschlands präsentiert.

Oder das Städtchen Lychen, als staatlich anerkannter Erholungsort, liegt es im Naturpark Uckermärkische Seen – eingebettet zwischen 7 Seen und endlos erscheinenden Wäldern. Hier liegt auch der Ursprung für die seit 1720 in Lychen betriebene Flößerei. War die Flößerei einst schwere Arbeit vieler, ist sie heute eine attraktive Urlaubsbeschäftigung. Mit dem Floß oder Kanu können Sie die Lychener Seen erkunden.

Renaissanceschloss Boitzenburg
Renaissanceschloss Boitzenburg – © Ralf Roletschek

Auch das Örtchen Boitzenburg hat viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die restaurierte Ruine des Nonnenklosters, einst Zentrum des Ortes, ist heute romantische Kulisse für kulturelle Veranstaltungen oder schöne Fotomotive. Die Kirche St. Marien auf dem Berge aus dem 13. Jh. ist Zentrum des Ortes. Eine funktionstüchtige Mühle beherbergt ein sehenswertes Museum, durch das der Müller Martin Joost höchstpersönlich führt.
Das Juwel des Ortes ist das Renaissanceschloss, das heute wieder der Familie von Arnim zu Boitzenburg gehört und als Jugendhotel geführt wird.

Ob mit dem Fahrrad, auf dem Wasser oder auch zu Fuß, die Uckermark ist eine Reise wert. Wer einen Abstecher plant findet auf der Seite tourismus-uckermark.de reichlich Anregungen für einen tollen Aufenthalt.

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