07.12.2021

Einmal Kreta als Pauschal-Urlauber

Da ich im August in Vorbereitung auf meinen eigenen Kreta-Urlaub einen Beitrag gepostet habe, möchte ich diesen hier kurz anreißen.

Wir haben uns trotz der ganzen Corona-Beschränkungen dazu entschlossen, eine Woche richtig auszuspannen. Dazu haben wir den einfachsten und schnellsten Weg gewählt. Ein Komplettpaket einer Pauschalreise mit All-Inclusive-Service.
Dazu noch die Bemerkung, dass die Auswahl ein befreundetes Pärchen gemacht hat und wir uns ihnen angeschlossen haben. Wir haben die Reise auch komplett allein und ein paar Wochen später gebucht, nachdem wir uns entschlossen hatten, ihnen zu folgen.

Das Haupthaus von der Zimmer- und Poolseite in der Abenddämmerung

Das befreundete Pärchen hat sich für das “Blue Bay Resort Hotel” in der Nähe von Agia Pelagia entschieden. Da die erwachsene Tochter mitfahren wollte, haben sie ein Familienzimmer gebucht. Der Vorteil – zwei getrennte Zimmer und ein Jacuzzi auf der Terrasse. Da wir nicht allzu großen Wert auf das Zimmer legen, haben wir ein Standardzimmer gewählt.

Ist ein Hotelfoto – kommt unserem Zimmer sehr nahe

Das Suchen und Buchen haben wir über Check24 erledigt. Die Preise waren auf allen besuchten Plattformen ähnlich. Check24 hat uns nach der Reise eine Bonus von 50 Euro versprochen, der auch schon auf unserem Konto eingetrudelt ist. Nimmt man dann gerne mit. Geflogen sind wir dann zum Glück von Leipzig aus. So haben wir das Berliner Chaos auf dem BER nicht mitbekommen.

Das “Blue Bay Resort Hotel” ist, wie soll ich sagen, ein gut geführtes Mittelklassehotel. Auf manchen Seiten taucht zwar auch der Begriff “Luxushotel” auf, wäre aber viel zu hoch gegriffen.
Unser Zimmer hatte eine ansprechende Größe, das Bad sah sehr recht neu gemacht aus, mit kleinen (griechischen?) Nachlässigkeiten. Die Dusche war relativ groß und ebenerdig. Kurios – im ganzen Bad gab es keine Steckdose. So hing der Fön auch an der Kommode im Zimmer. So musste die elektrisch Zahnbürste auch hier seinen Ladeplatz finden.

Die Zimmerausstattung variiert aber, je nach Renovierungsgrad des langgestreckten Haupthauses, doch erheblich. Zum Haupthaus gehören noch einige Nebengebäude. Das größte Nebengebäude ist auch am weitesten (ca.300 Meter) entfernt, hat aber auch eine eigene Bar. Zum Essen mussten die Bewohner aber immer ins Hauptgebäude.

Das Essenangebot war gut. Es war doch recht vielfältig. Ob Vegetarier gut zurechtkommen, wage ich nicht einzuschätzen. Es gab zwar reichlich Obst und Gemüse aber direkt immer ein vegetarisches Gericht? Zum Frühstück konnte es von 8:00 – 9:00 Uhr schon mal eng werden. Wenn man aber die Hauptstoßzeiten meidet, konnte man gut und in Ruhe essen. Leider mussten noch einige Corona-Regeln eingehalten werden. Bis zum Platz war der Mund-/Nasenschutz Pflicht und für die Auswahl am Buffett, wurden Einmalhandschuhe aus Plastfolie ausgegeben.

Freizeit

Da wir uns im Voraus gegen gebuchte Touren entschieden haben (die begannen immer relativ in der Frühe), haben wir nur die nähere Umgebung erkundet. So haben wir nach und nach die kleinen Badebuchten der Gegend besucht. Durch die vorherrschende Steilküste, findet man keinen wirklichen Sandstrand. So ist der Wasserzugang relativ steinig und Badeschuhe dringend anzuraten. Oft ist der Strandzugang auch recht beschwerlich, was den Urlaub hier für Gehbehinderte fast unmöglich macht.

Im und auf dem Wasser direkt, kann vieles im näheren Umfeld gebucht werden. Das geht von geführten Tauchgängen über selber mit dem Motorboot fahren, Stand-Up-Paddeln bis hin zu Segeltouren mit oder ohne Kapitän. Wir haben uns für ein paar Stunden ein Motorboot zum selbstfahren ausgeliehen und sind damit die Steilküste entlang geschippert.

Im Hotel selbst war die Animation, sagen wir mal, unaufdringlich. Das lag wohl auch daran, dass im Oktober nur eine Animateurin vor Ort war und eher die Kiddies betreut hat. Am Abend gab es aber immer ein Programm. Das ging über griechischer Folklore bis hin zur Zaubershow.

Da die Abenden mit zum Teil über 20°C relativ mild für Oktober waren, wurde die Poolbar gern belagert, um den Abend ausklingen zu lassen.

Kulinarisches

Wer sich nicht nur von der Hotelküche versorgen lassen möchte, kann in der Nähe auch eine Perle der griechischen Gastfreundschaft finden. Am Mononaftis Beach unterhalb des Hotels findet man die “Taverna & Bar Vasilis“.
Wer in der Nähe ist und die echte, gute griechische Küche erleben möchte, muss unbedingt hierher.

Fazit

Bei einem Urlaub von unter 500 Euro pro Person und Woche stimmte das Preis-/Leisungsverhältnis absolut. Ein paar entspannte Tage unter griechischer Sonne.

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