24.09.2021

Ein kleiner Reisebericht zum letzten Urlaub

Hotel Coral Noir

Hotel Coral Noir

Da ich ja versprochen habe, den Blog, schnell mit Berichten rund um den Urlaub und das Verreisen im Allgemeinen, zu füllen, hier ein kleiner Reisebericht zu meiner letzten Reise.

Um den kalten Wintertagen in Deutschland zu entfliehen, haben wir uns in warme Regionen zurückgezogen. Die Reise ging nach Madagaskar.   Noch genauer auf die Insel Nosy Be.

Madagaskar ist nicht unbedingt ein Ort, der bei vielen Deutschen auf dem Zettel steht. Die Insel Nosy Be werden nur ganz wenige kennen. Das Exotische an diesem Ziel, eventuell auch um mit dem Reiseziel anzugeben, hat mich wohl gereizt. Dabei ist das keinesfalls ein Abenteuerurlaub gewesen – nein eine ganz „normale“ Pauschalreise, die man bei Sonnenklar.tv buchen kann. Mit allen Vorteilen, die man als Pauschaltourist nur haben kann. Man muss sich um fast nichts kümmern.

Ja, wie kommt man auf Madagaskar? Wir, meine Frau und ich, waren auf der Suche nach einem Reiseziel. Da schaut man auch mal bei Sonnenklar vorbei. In der Regel sieht man dort ja hauptsächlich Ägypten, Oman, Türkei, die VAE  usw.  Mit einem kurzen Flug ins Warme. Wie der Zufall es will, war aber just an diesem Tag auch ein Beitrag zu dieser Madagaskar-Reise zu sehen. Das besondere Ziel und der gute Preis und das nächste Urlaubsziel war beschlossene Sache.  Auf die Internetseite von  Sonnenklar.tv und die Reise war gebucht.

Was ich bei meiner Buchungseuphorie außer Acht gelassen habe, ist das wir in der so genannten Regenzeit gefahren sind und auf Nosy Be gerade keine Saison war. Dieser Fakt stellte sich für uns aber als Glückstreffer heraus. Im ganzen Hotel waren nur 3 Pärchen zu Gast. Ein Paar aus Frankreich und neben uns ein weiteres deutsches Paar aus dem schönen Hessen. Ich habe nicht gezählt aber mindestens 50 Leute Personal kümmerten sich nur um uns. Ich kann nicht sagen, ob und wie sich das rechnet, wir haben den Service genossen.

Zudem hatten wir auch die volle Aufmerksamkeit des Chefs, der uns auch gleich in einen Bungalow upgegradet hat. Er hat gesagt, die stehen ohnehin leer und wir wären näher an Wasser und Restaurant. Ein wunderbarer Ausgangspunkt um bei Ausflügen Land und Leute kennen zu lernen und an einem wirklich einsamen, privaten Sandstrand auf der Insel Sakatia zu baden. Auch bedeutete Regenzeit für uns – die ersten 6 Tage hat es gar nicht geregnet und dann gab es vier Tage lange 2 Stunden Regen, der sich meist nach Sonnenuntergang ereignete.

Die Insel Nosy Be

Nosy Be ist eine Insel vor der Nordwestküste Madagaskars. Im Südosten liegt das Naturreservat Lokobe, in dessen Wäldern Chamäleons, Geckos und Frösche leben. Die Hauptstadt Hell-Ville zeichnet sich durch ihre Gebäude im französischen Kolonialstil und ihren überdachten Markt aus. In der Nähe liegt das Lemuria Land, ein Zoopark mit madagassischen Lemuren, Reptilien und Vögeln. Zum Park gehört auch eine Destillerie aus dem 19. Jahrhundert, in der auch heute noch ätherisches Öl aus dem heimischen Ylang-Ylang-Baum gewonnen wird.

Die Inselattraktionen und die spezielle Tierwelt sind schon sehenswert. Das Naturreservat Lokobe muss man unbedingt gesehen haben, wenn man die Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung sehen möchte. Wer einen Maki mal streicheln möchte oder mal eine Madagaskar Boa um den Hals tragen will, macht einen Ausflug ins Lemuria Land.

Am Geld scheitern diese Ausflüge wohl kaum, denn wir haben für die Tagesausflüge nie mehr als 35 Euro pro Person (Stand Februar 2019) bezahlt. Immer war auch ein Mittag mit enthalten. Bei den Naturausflügen wurden wir dort in der Natur von einer mitfahrenden Köchin bekocht. Bei der Inselrundfahrt gab es ein 3 Gänge Menü in einem Restaurant in Hell Town.

Ja, Madagaskar ist ein armes Land, was man auf den Ausflügen auch sehen kann und wird. Dabei ist Nosy Be schon ein touristischer Hot-Spot, den besonders die Italiener für sich entdeckt haben. In der Saison soll es Direktflügen von Rom nach Nosy Be geben. Wer mit den Einheimischen näher in Kontakt kommen möchte, kommt in der ehemaligen Kolonie mit Französisch gut ins Gespräch.

Damit möchte ich meinen kleinen Reisebericht beenden. Wer Fragen hat, kann gern die Kommentarfunktion nutzen. Was ich beantworten kann, werden ich gerne tun.

Fazit:

Wen es in eine unbekannte Natur zieht, ohne auf die Vorzüge westlicher Zivilisation zu verzichten, macht mit einem Abstecher nach Nosy Be nichts falsch.

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